Dienstag, 1. Juli 2014

Urbanes Gärtnern in Barcelona

Urbanes Gärtnern im Trend: Auch in Barcelona findet man kleine, oft versteckte Gärtchen, "hidden gardens", wenn man mit offenen Augen durch die Stadt läuft. Hier einige Bilder, die ich im Juni 2014 machen konnte:


Verwunschene Balkons in der Nähe des Palau de la Música Catalana.









Blick vom Dach der Casa
 Battló.
Hier ist noch viel Platz für urbane Gärtchen auf den Hinterhofterrassen. Wenn man genau hinguckt, findet man auch diese beiden Terrassen:















Gemeinschaftsgärtchen in der Nähe des Mercat de Santa Catarina in El Born bei Nacht. Hier wird zum Mitgärtnern eingeladen.







 Hinterhofgärtchen auf einem Hof in Grácia




 Zwei benachbarte Baumscheiben im Viertel Poble Sec














Wer sich mehr über das Urbane Gärtnern in Barcelona informieren möchte, den möchten wir auf folgenden Link verweisen: Urbanes Gärtnern in Barcelona.

Am Ende: Das ist die Großbaustelle der Sagrada familia, Stand Juni 2014 (gesehen vom Park Güell):


Montag, 23. Juni 2014

Nachtrag zu den Bienen

Wie "Spiegelonline Wissenschaft" eben vermeldete, (hier zu lesen ... ) möchte Herr Obama und seine US-Regierung jetzt auch etwas gegen das massenhafte Bienensterben tun. In den USA ist es jedes vierte Bienenvolk das den Imkern fortstirbt, wie aus dem Artikel oben ebenso zu vernehmen ist. Die US-Regierung muss inzwischen erkennen, welchen großen Schaden das Sterben der Bienen in den USA bereits verursacht und noch verursachen wird. Natürlich soll das Phänomen zuerst einmal erforscht werden. Wir können aber Herrn Obama zuerst einmal den Tipp geben, dass es nicht viel nützt am weißen Haus symbolisch Bienen zu züchten, sondern das eine Abkehr von der industrie- und gentechnik geprägten US-Landwirtschaft vonnöten ist, sonst bleibt die Absicht gegen das Bienensterben vorzugehen nur eine hehre Absicht und die Bienen werden weiter sterben.


Samstag, 21. Juni 2014

Franckes dufte Bienen

Das Guerillagärtnern ist dieses Jahr etwas kurz gekommen, da wir sehr viel in Barcelona zu tun hatten. Aber dafür waren andere sehr aktiv. Ein Aspekt des Stadtgärtnerns ist die Bienenzucht.
Mitten in den Stiftungen: Franckes Bienen
Die Bienen brauchen Hilfe. Und diese finden sie an unerwarteten Stellen - in den Städten. Von Brokleyn bis Hongkong, Paris, London, Amsterdam und Berlin werden auf Dachgärten und in Gärten Bienstöcke aufgestellt.
Alex Mitchell in "Gartenglück in der Stadt", München, 2013

Und es gibt auch Bienen an unerwarteter Stelle in Halle, z.B. hinter der Bundeskulturstiftung mitten in der Stadt und mitten in den Franck. Stiftungen. Gestern, am 20. Juni 2014, von mir beobachtet und fotografiert. Dazu auch einen interessanten Artikel zur Imkerei in Städten, hier zu lesen...

Euer Rio

Dienstag, 11. Februar 2014

Gärten in London und Wales. Teil 4: Schiffe in Portsmouth


Nachtrag zu London:
Auf besonderen Wunsch unseres Sohnes haben wir die historischen Docks in Portsmouth besucht: das Flaggschiff der British Royal Navy, die HMS Victory, sowie das neu eröffnete Mary Rose-Museum und die HMS Warrior 1860.
Hier die Eindrücke:





Gärten in London und Wales. Teil 3: Meer und Steine an der Menai Street

Der dritte Teil unserer Reise führte uns ans Meer, und zwar an die Menai-Street, die die Druideninsel Anglesey von der Hauptinsel trennt.


Herrlich war der Blick von unserer Ferienwohnung auf die Wasserstraße, die einen Tidenhub von 7 Metern hat. Zum Vergleich: das Hochwasser stand bei uns 6 m über normal.





Die Schwalben sind bald flügge.

Verblichener Charme: das Seebad Llandudno atmet nicht mehr das Flair der viktorianischen Zeit. Hier ist nur noch Rummel. Leider.
Um so schöner ist der kleine Park mit Figuren aus "Alice im Wunderland".

Donnerstag, 26. September 2013

Dachflächen zu Farmland !

Eine Form des Guerillagarten in der Stadt ist das Rooftop farming oder wie ich es übersetzt habe: Dachflächen zu Farmland! 

Foto mit freundlicher Genehmigung der ZinCo GmbH
Rooftop farming ist einfach zu definieren: Es ist der Anbau von Nahrungsmitteln auf dem Dach eines Gebäudes. In vielerlei Hinsicht ist das Rooftop farming eine spezielle Abart von dem, was oft als "Dachgarten" bezeichnet wird. Neben den vielen Vorteilen der Dachgärten, setzt das Rooftop farming den Schwerpunkt auf die lokale Nahrungsmittelproduktion ihrer Betreuer und die Gemeinschaft mit frischen Produkten und fördert kleine lokale Landwirtschaft. Rooftop farming tritt am häufigsten in dicht besiedelten und bebauten städtischen Gebieten auf, wo bodennahe Möglichkeiten für Nahrungsmittelproduktion rar sind. (Def. übersetzt und übernommen von http://farmroof.com/rooftop-farming/  dort weiterlesen) 

Sehr schöne Fotos von Anni Novak und ihrer Rooftop Farm in Brooklyn gibt es bei The Selby, hier klicken. Das ist eineWunderwelt über den Dächern von New York. Die Farm hat natürlich auch eine eigene I-Netseite, wer dort mal vorbeikommt, kann auch an den Verkaufsterminen etwas von den Erträgen der Dachgärtner erstehen. Hier weiterschauen...

Ein ähnliches Konzept könnte auch in Berlin entstehen. Hier soll aber nicht nur Gemüse angebaut werden, sondern es soll auch Frischfisch auf den Dächern in Fischfarmen gezüchtet werden, hier gibt es einen Vorbericht zum Nachlesen ...
Im Moment gibt einen alten Schiffscontainer mit aufgesetzten Gewächshaus auf dem Hof der Berliner Malzfabrik. Und damit sind wir auch schon bei den kommerziellen Angeboten, was ich diesem Fall auch nicht für bedenklich halte, da die Begrünung eines Daches ohnehin Fachwissen und -material erfordert. Die Firma Zinco ermöglicht mit ihrem Material und Fachwissen die Anlage einer klassischen Rooftop Farm, hier nachzulesen ..., dort sind auch viele nützliche Informationen zum Rooftop farming zu finden. Ggf, etwas, was schnell zu realisieren ist, vorausgesetzt natürlich, man verfügt über ein geeignetes Dach.

Das Beispiel aus Berlin ermöglicht ganz andere Lösungen. Hier gibt es eben diese charmante Variante mit Frischfisch und Gemüse. Dies gleich in drei Größenordnungen. Für den Hausgebrauch ist die Containerlösung vorgesehen. Zitat:  Die ready-to-use Farm mit 75 Fischen und 100 Gemüsepflanzen. Für alle Stadtbauern, die mit der eigenen Produktion von gesundem Gemüse und frischem Fisch beginnen wollen.
Wer möchte, kann es aber auch etwas größer bekommen, hier alle Lösungen aus Berlin zum Nachlesen...Auf der Seite gibt es auch eine Menge Filmchen zum Durchglotzen, wer es möchte.

Euer Rio

Dienstag, 3. September 2013

Gärten in London und Wales. Teil 2: Drachenmilch im "Heart of Wales"



Der zweite Teil unserer Reise führte uns weg von der Großstadt und weit in die Pampa: ins "Heart of Wales". Hierher führt die Heart-of Wales-Railway, eine einspurige Eisenbahnstrecke mit wochentags 4 Zügen in jeder Richtung.
Hier gibt es grüne Hügel, Kühe und Schafe und sogar milchgebende Drachen.



Tyllwyd Hir, unser Bed-and-breakfast-Quartier in Llanwrda.Traumhaft in jeder Beziehung.












Als besondere Attraktion gibt es hier 3 Esel und
jede Menge Vögel an den ganzjährigen Futterstellen:
tits, finches und woodpeckers.

Das Highlight waren für uns die Aberglasney Gardens.















Dinefwr Park und Castle, der Prototyp des englischen Landschaftsgartens