Die Sci-Blogerin Trota von Berlin befand sich in diesen Tagen im Bärlauch-Rausch.
Sie gibt Tipps, was es zu beachten gibt und steuert sogar Rezepte bei.
Also guten Appetit und wenn es dieses Jahr nicht mehr mit dem Bärlauch
klappt, dann gewiß im nächsten ...
Euer Rio
Mittwoch, 6. Mai 2015
Dienstag, 21. April 2015
Franckes Bienen summen wieder ...
| Franckes Bienenstock, Bild Archiv v. 2014 |
Der Winter hat uns auf unserer Insel neben Waschbären auch Schwanzmeisen gebracht, niedliche kleine Vögel, für die sich auch die Katzen interessieren, wie der Artikel der Prinzessinenreporter beweist. Viel Spaß damit!
Euer Rio
Donnerstag, 16. April 2015
Sandbienen
| "Sandbienen: Solitär und nützlich" Foto: Hans, freundlich genehmigt |
Euer Rio
Samstag, 21. März 2015
Ein Bunker zu Blumenbeeten
Vor einiger Zeit hatte ich schriftlichen Kontakt zu Charlotte
Dieckmann, die mir einige Informationen zu einem Stadtgarten ganz
besonderer Art zugeschickt hat. Den Bunker auf dem Heiligengeistfeld in
St. Pauli nahe dem "Hamburger Dom" und dem Schanzenviertel kenne ich
seit meinen Hamburger Jugend- und Studententagen. Als eine Art
gewaltiges Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg wirkte der Bunker eher
wie der dunkle Turm eines sehr dunklen Herrn: Der Stachel des Bösen
mitten in der Hansestadt.
Müßten sich mit diesen gewaltigen Flächen (ca. 8000 qm), die als öffentlicher Garten zugänglich sein werden und z. T. von Anwohnern gestaltet werden können, nicht alle Hamburger Stadtgärtner angesprochen fühlen? Es gibt Mißtrauen. Man vermutet die Gärten nur als Feigenblatt für eine breite kommerzielle Nutzung:
gleichzeitig erschienen bei meinfigaro des mdr, Euer Rio
Statt dunkler Turm ...
Nun soll daraus eine gewaltige Begrünung werden, ein Stadtgarten auf dem Bunker, wie es im Prospektes des Projektes heißt, den mir Charlotte zugesandt hat. Die Vorgeschichte ist rasch erzählt:Anfang 2014 gelang es einigen Anwohnern, unterstützt durch die Architekten des Büros Interpol+- Architecture, den Eigentümer des ehemaligen Flakbunkers, den erbbauberechtigten Prof. Dr. Thomas Matzen, von ihrer Vision einer völlig neuen Stadtnatur zu überzeugen.
... Im Gegenzug für die kommerzielle Nutzung der neuen Mietflächen verpflichtet sich der private Eigentümer, die gesamten Kosten für den Bau und den zukünftigen Unterhalt der Grünanlage zu tragen. Die Nutzung soll im Einklang mit dem bestehenden medien- und kulturnahen Konzept des Bunkers stehen.
... Was als Idee einiger Weniger begann, soll ein Garten Vieler werden – ein Raum zum generationsübergreifenden Experimentieren mit Stadt und Natur. Ein Pilotprojekt zur Erschließung und Urbarmachung eines gewaltigen, städtischen Raumes, den Dachflächen von St.Pauli. Lasst uns die Bedingungen kennenlernen, wie wir sie zukünftig für unser aller Wohl nutzen können: für den lokalen Anbau von Nahrungsmitteln, für ein besseres Klima und nicht zuletzt für mehr Lebensqualität in der wachsenden Stadt.So die Selbstdarstellung der Projektplaner.
... ein Hilldegarden
Das Projekt selbst hat den Namen Hilldegarden erhalten. Zum Namen selbst kann ich leider keine Erklärung abgeben. Dafür gibt es zum Nachlesen zwei Verweise, einmal die Seite des Hilldegarden, zum anderen die Seite des Bunkerplanungsbüros.Müßten sich mit diesen gewaltigen Flächen (ca. 8000 qm), die als öffentlicher Garten zugänglich sein werden und z. T. von Anwohnern gestaltet werden können, nicht alle Hamburger Stadtgärtner angesprochen fühlen? Es gibt Mißtrauen. Man vermutet die Gärten nur als Feigenblatt für eine breite kommerzielle Nutzung:
so auf den Seiten der Keimzelle, Soziale Gärten für alle, Für viele Stadtgärtner im Viertel um den Bunker ist das neue Projekt einfach nur ein "Bunker-UFO", wie aus dem Nichts aufgetaucht. Die Süddeutsche Zeitung berichtete sehr ausgewogen über den Konflikt. Die Stadtgärtner-Initiativen, träumend vom alternativen Leben, fühlen sich übergangen. Für sie ist Gärtnern nicht einfach Begrünung eines alten Bunkers, sondern ein Lebensentwurf. Zudem zerstört das neue Projekt bestehende Flächen einer urbanen Gärtnerinitiative, so wird behauptet. Beispielhaft für die urbanen Gärtner ist das Gartendeck zu nennen.Doch braucht es an dieser Stelle wirklich noch mehr kommerziell nutzbare Räume — Musikklubs und Filmstudios, einen 1100 qm großen „Kultursaal“ und ein Hotel für 100 Gäste, das natürlich nicht „Hotel“, sondern Künstlergästehaus heißt, damit es etwas kultureller und weniger kommerziell klingt? Wer will hier eine weitere Elbphilharmonie-Architektur?
Noch ist nichts entschieden
Über den "stürmischen Beginn" des Projektes berichtete auch Irene Jung in ihrem St.Pauli blog. Um die Voraussetzungen für das Projekt zu schaffen, verlangt die Politik Bürgerbeteiligung. Dafür ist nun das "Projekt Hilldegarden" mit Charlotte Dieckmann und Tobias Boing zuständig. Noch ist also nichts entschieden. Das Vorhaben ist ambitioniert und ehrgeizig. Aber ein grüner Bunker ist mir lieber als weitere 70 Jahre ein dunkler Turm, der zu nichts nütze ist. Jeder Garten, auch ein Garten auf einem Bunker, ist zu begrüßen. Hamburg hätte damit eine Sensation mehr. Es muss ja kein Gras sein, das über dieses Mahnmal wächst...gleichzeitig erschienen bei meinfigaro des mdr, Euer Rio
Montag, 9. März 2015
Nachtrag zu Wildtieren und zu Bienen
Während mir nur ein Mauswiesel im Januarnebel über den Weg lief, kann es in einigen Teilen Deutschland bereits ein ausgewachsener Wolf sein. Auch die Wölfe wandern wie andere Wildtiere auch in bewohnte bzw. urbane Gegenden ein, das berichtet der Spiegel an dieser Stelle.
Es tauchen auch erste Fotos auf, hier z.B. in der Mitteldeutschen Zeitung. Auch die Aggressionen gegen die Wölfe wachsen. Es werden Bündnisse gegen den Wolf geschlossen. Warum auch nicht? Es gibt ja auch Bündnisse gegen Menschen, siehe hier jüngst "Pegida". Etwas sachlicher sieht das Ganze der NABU MV in einer Stellungnahme.
Wie steht es um die Bienen? Auch da gibt es Neues. Der Spiegel berichtet, dass ca. 1 Drittel der Bienenvölker den milden Winder nicht überlebt haben, siehe ausführlichen Bericht hier... Das macht mich sehr traurig.
Es wird Frühling. Es wird Zeit, den Samenstreuer einzupacken und vielleicht auch wieder Samenbomben zu basteln und sich an die Guerillagärtnerfront zu begeben.
Euer Rio
Es tauchen auch erste Fotos auf, hier z.B. in der Mitteldeutschen Zeitung. Auch die Aggressionen gegen die Wölfe wachsen. Es werden Bündnisse gegen den Wolf geschlossen. Warum auch nicht? Es gibt ja auch Bündnisse gegen Menschen, siehe hier jüngst "Pegida". Etwas sachlicher sieht das Ganze der NABU MV in einer Stellungnahme.
Wie steht es um die Bienen? Auch da gibt es Neues. Der Spiegel berichtet, dass ca. 1 Drittel der Bienenvölker den milden Winder nicht überlebt haben, siehe ausführlichen Bericht hier... Das macht mich sehr traurig.
Es wird Frühling. Es wird Zeit, den Samenstreuer einzupacken und vielleicht auch wieder Samenbomben zu basteln und sich an die Guerillagärtnerfront zu begeben.
Euer Rio
Donnerstag, 22. Januar 2015
Wildtiere in der Stadt
Heute früh in der Dunkelheit am MDR-Funkhaus kam mir ein kleines Tier entgegen. Leider hatte es sehr eilig, mußte wohl genauso wie ich pünktlich zur Arbeit kommen. Aus diesem Grunde konnte ich keine genaue Identizitätsprüfung vornehmen.
Zuerst dachte ich, es handelt sich um eine junge Katze oder eine Ratte, aber die Körperhaltung und der weiße Latz auf der Brust waren eindeutig. Es war ein Wiesel, für einen Hermelin zu groß, aber für ein Mauswiesel (siehe hier bei Wikepedia) genau richtig. Wir haben schon länger gewußt, dass es Mauswiesel im Stadtgebiet gibt. Sogar bei uns am Fluss wohnt/wohnte langer ein Mauswiesel oder eine Mauswieselfamilie. So dicht, so deutlich und so ausgiebig konnte ich es aber nie beobachten. Immer mehr wird die Großstadt zum Lebensraum, nicht nur Menschen ...
Euer Isí
Zuerst dachte ich, es handelt sich um eine junge Katze oder eine Ratte, aber die Körperhaltung und der weiße Latz auf der Brust waren eindeutig. Es war ein Wiesel, für einen Hermelin zu groß, aber für ein Mauswiesel (siehe hier bei Wikepedia) genau richtig. Wir haben schon länger gewußt, dass es Mauswiesel im Stadtgebiet gibt. Sogar bei uns am Fluss wohnt/wohnte langer ein Mauswiesel oder eine Mauswieselfamilie. So dicht, so deutlich und so ausgiebig konnte ich es aber nie beobachten. Immer mehr wird die Großstadt zum Lebensraum, nicht nur Menschen ...
Euer Isí
Freitag, 16. Januar 2015
Urbanes Gärtnern in Barcelona II.
oder von der Selbstversorgung in den Städten
Stadtgärtnern, Urban gardening und Gemeinschaftgärten, ein Trend, der besonders in dem Gen-Food verseuchten Nordamerika boomt, aber auch in Europa, Japan und Australien/Neuseeland zu Hause ist. Immer mehr wird die Stadt zu unserem Lebensraum. Die Artenvielfalt ist mitunter jetzt schon größer als auf den mit Monokulturen bestellten landwirtschaftlichen Flächen und Wäldern. Dachgärten, Vorstadtgärten, aber auch Gärten mitten in der Stadt erblühen. Als kleines Beispiel habe ich einen Gemeinschaftgarten aus Barcelona fotografiert:
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